Willy Eimer und sein Schrottplatz erzählen Jahrzehnte deutscher Wirtschaftsgeschichte. Im Lokalen spiegelt sich das große Ganze.

Matthias Maruhn kapert die Phantasie seiner Leser und zwingt sie, sich seltsame Dinge vorzustellen. Später belohnt er sie dafür.

Die Hannoveraner und ihre Zeitung hadern mit dem finsteren Neubau. Kurz vor Eröffnung soll Bert Strebe eine Architekturkritik schreiben. Das, sagt er, kann er nicht.

Ein Schweißer aus dem Senegal – ohne Ausweispapiere illegal in der Schweiz – und eine Lehrerin aus Bern verlieben sich.

Pegida. EIn Phänomen wächst von null auf 20.000 Menschen in zwei Monaten. Wie kann das geschehen?

Heike Faller hat über einen pädophilen Mann und seine Therapie geschrieben. Und ein Jahr später über seinen Rückfall.

Benjamin Piel katapultiert eine behinderte 73-jährige ins Herz seiner Leser. Am Anfang des Textes ist Betty Jungfrau.

Menschen im Pflegeheim, das Pflegegesetz – ein gewöhnliches Thema, überall machbar. Ulrike Nimz macht Poesie daraus.

Angelina Jolie ging voran. Julia Pennigsdorf hat sich auch was getraut, und ihre Geschichte mit dem Brustkrebs-Gen veröffentlicht.

Eine jüdische Familie lässt einen Stolperstein für die ermordete Oma einsetzen. Die Straßenbau-Lehrlinge wissen kaum, was sie tun.

Ein Mann wird geehrt, weil er einen Handtaschenräuber gestellt hat. Es ist der Asylbewerber Hassan Hussein aus dem Irak.

Zwei Künstler betreiben einen Kunst-Imbiss. Er wird höchst offiziell ausgezeichnet. Als ein Brand ihren Wagen vernichtet, passiert: wenig.

Die Gemeinde Ahorn in Oberfranken vermeldet: wir schaffen einen neuen Unimog an. Oliver Schmidt findet den Dreh für eine Geschichte.


Die Praxisbeispiele entstanden ursprünglich für das Portal Storytelling. Es wurde 2011 als Online-Training rund um die Textdramaturgie entwickelt. Initiatorin war die Akademie Berufliche Bildung der deutschen Zeitungsverlage (ABZV), das Bildungswerk der Zeitungen. Die ABZV wurde Ende 2016 aufgelöst, weil die wichtigste Finanzquelle weggefallen war.

Von ursprünglich 44 Beispieltexten finden Sie nicht alle auf dieser Website. Einige Verlage konnten sich nicht entschließen, die Rechte für das Einstellen der Texte nochmals einzuräumen. Die frühere Nummerierung wurde beibehalten, weil in meinem Lehrbuch „Storytelling für Journalisten“ auf die entsprechenden Artikel verwiesen wird.

Ab Folge 30 erschienen die Analysen auch in der Ideenwerkstatt, dem digitalen Magazin des Oberauer Verlags, das in Deutschland alternierend zum Medium Magazin erscheint.